belli.smith

-Das Leben-
 

Letztes Feedback

Meta





 

Über

Was man über mich wissen sollte:

Ich bin ziemlich ehrlich, ich sage gern und offen meine Meinung, ich lerne gern dazu (ich möchte mich nämlich wehren können, wenn mich jemand für dumm verkaufen will), ich bin gern unter Menschen, den ich vertrauen kann und ich bin definitiv kein Mensch, der seine Gefühle in sich reinfrisst, das ist nämlich viel zu ungesund! Das ist auch einer der Gründe, warum ich diesen Blog schreibe.

Achja, nun noch ein mehr oder weniger wichtiges Detail zum Schluss: Ich heiße Belli.

Alter: 18
aus: 72622 Nürtingen
 

Ich mag diese...

Menschen besonders gern: Nephria, Beryll/Light, Rosalyn, Ruby und Kai.
Menschen nicht, die...: ...unehrlich sind
...Vertrauen missbrauchen



Mehr über mich...

Ich wünsche mir...:
dass ich irgendwann zufrieden mit mir selbst und meinem Leben sein werde.

Ich liebe...:
Herausforderungen

Man erkennt mich an...:
meiner Haarfarbe

Ich grüße...:
mein nicht vorhandenes Selbstbewusstsein...



Werbung




Blog

Verlieren oder Gewinnen?

Zunächst einmal ein rießengroßes ENTSCHULDIGUNG!! Vor allem an alle diejenigen, die mir immer mal wieder ganz liebe Grüße hinterlassen haben in letzer Zeit (Pascale)
Ich habe das letzte Jahr viel Zeit damit verbracht meiner ZUkunft ein Stück näher zu kommen und nun endlich mein Abi in der Tasche und wieder etwas mehr Zeit, wobei das nur einer der Gründe ist, warum mich das Schreibfieber in den letzen Monaten nicht gepackt hat. Da sich nun viel angestaut hat, sind hier mal wieder ein paar meiner Ideen zu finden, wobei ich es natürlcih auch immer schön finde andere Meinungen zu den Themen kennernzulernen, nun aber los auf meine Gedankenreise...


Kennt ihr das: Wenn man all seine Energie, all seine Leidenschaft, all seine Hoffnung in ein Ziel steckt und dann haarscharf daran vorbeisegelt? Bestimmt.
So ging es mir vor ein paar Monaten erst, doch dann habe ich bemerkt, dass ich - ganz schleichend - an einen anderen Ort weitergesegelt bin, um das Bild von gerade eben weiterzuführen.
Wenn ein Plan sich nicht erfüllt, wenn ein Ziel nicht gelingt, ja selbst wenn man enttäuscht wird und die Hoffnung erstmal versiegt, selbst dann stürzen wir nicht in die Leere. Plötzlich findet man sich an einem Ort wieder, denn man - mit den ganzen anderen Sachen vor Augen - vielleicht nie gefunden hätte.
Ja, ich wollte mein Mathe-Abi mit 15 Punkten schaffen, das war mein Ziel und Nein, das hab ich verfehlt, aber erst dadurch ist mir klargeworden, dass ich meine anderen Charakterzüge (mal abgesehen von meiner wahrscheinlich recht ungewöhnlichen Vorliebe für Mathe) immer leicht vernachlässigt habe, quasi in den Schatten gestellt, doch warum eigentlich?
Manchmal hatte ich das Gefühl die Zukunft, die sich so ziemlich jeder erträumt (einen Job, der einem Spaß macht und vieles mehr) bekommt man nur, wenn man ein bestimmtes Ziel hat, einen Weg, eine Leidenschaft. Auf den ersten Blick hab ich selbst nicht erkannt, was mein Fehler war, habt ihr ihn entdeckt?
Das kleine Wörtchen „ein“ oder auch „einen“ und „eine“. Was ist so besonders an den paar Buchstaben, werdet ihr euch denken, deshalb verrate ich euch, was mir noch nie vorher aufgefallen ist, nämlich, dass man sich dadurch einsperrt und, dass man sich dadurch selbst in so viele Kisten steckt, sich selbst jeder Menge Chancen beraubt und einen Teil seines Charakters wegsteckt. Das kann doch unmöglich gut sein.
Warum also muss das sein, dass wir zu karrierefixierten Menschen erzogen werden, die alles für ihren Abschluss, ihre Klausur, ihren Job Irrelevante gleich abtuen und es in ihre Freizeit verbannen und selbst dann habe ich schon erfahren, dass es gar nicht so einfach ist aus seinen alten Mustern auszubrechen, die man sich selbst auferlegt hat.
Ihr merkt schon, dass Thema kann sehr abstrakte Formen annehmen, aber ich könnte noch immer so weiter sinnieren und schreiben und so meine Gedanken für euch und auch für mich festhalten, wobei ich oft bezweifle, dass auch nur ein dutzend diesen Text je zu Ende lesen wird, wenn doch danke schon mal, dass ihr meine Gedankengänge so interessant oder zumindest lesenswert findet!!
Nun möchte ich aber wieder auf mein Ausgangsthema zurückkommen: Man hat sein Ziel verpasst. Ganz unerwartet landet man jedoch nicht in der Ausweglosigkeit, vielmehr bekommt man die Chance seine vorherigen Ziele zu hinterfragen und natürlich gehört auch Enttäuschung zu jeder Niederlage dazu. Einen Menschen kann es aber auch viel weiterbringen, wenn er enttäuscht wird. Man - und ich spreche aus Erfahrung - muss weiterleben, mit sich selbst klarkommen und sich eingestehen, dass es nunmal nicht gereicht hat für den ersten Platz. Der strahlende Sieger steht neben einem und der hat ganz offensichtlich etwas, was man selber nicht hat, sonst würde man jetzt an dieser Stelle stehen. Mir persönlich hat das Angst gemacht. Ich war plötzlich in dem, was ich für meinen Bereich, meine Leidenschaft hielt nicht mehr die Beste. Lag das jetzt daran, dass mir der Wille gefehlt hat? Oder das Talent? Oder die Unterstützung? Ich musste mich fragen, war meine Leidenschaft wirklich meine Leidenschaft oder nur Bequemlichkeit, weil ich schon immer in diesem Gebiet gut war? Hatte ich mich selbst davon überzeugt Mathe zu mögen, einfach weil es mir schon immer leicht fiel?
Diese Zweifel haben bei mir am Ende nicht gewonnen, zum Glück. Ich habe erkannt, dass ich nicht immer die Beste sein muss, nur um etwas zu mögen und gerade durch den Verlust habe ich erst erkennen dürfen, wie viel mir Mathe (um bei meinem Beispiel zu bleiben) bedeutet. Und ich habe auch realisiert, dass nicht alle so denken wie ich, dass es Menschen gibt, die völlig leidenschaftslos ihren Weg bestreiten und trotzdem besser sind als ich. Ich habe jedoch gelernt damit umzugehen, denn ein Erfolg wird für sie nie das Gleiche wie für mich bedeuten. Sie haben vielleicht bessere Ausgangschancen, wenn ihnen nicht wie mir die Hände zittern oder mir flau im Magen wird, aber sie haben auch kein Hochgefühl, wenn man etwas versteht. Gerade bei den Dingen, die nicht gelehrt werden, sondern die einfach Intuition benötigen war ich nun im Vorteil, weil es bei mir immer um das Verständnis der Materie an sich ging und nicht darum ein Kapitel so schnell wie möglich zu beenden, ja das ist mein Resümee fürs erste: Man sollte viel weniger versuchen Kapitel zu beenden, sondern lieber mit seinem Geist und seinen Möglichkeiten in immer neue spannende Welten vordringen, auch wenn das vielleicht einmal nicht Klausurrelevant oder Rekordverdächtig ist, solange es einen nur interessiert ist es genauso wichtig wie alles andere, um auch als Mensch zufrieden zu sein und nicht nur als Arbeitsmaschine. Bei wem solch ein Interesse noch nie geweckt wurde, der steckt vielleicht einfach gerade noch in seiner Schublade und ist noch nie an seinen Grenzen vorbeigesegelt, wobei das ja auch nur meine Meinung darstellt, also bildet euch eure eigene falls ihr das lest!

1 Kommentar 8.11.16 23:14, kommentieren

Ups sorry

Fortsetzung von "fliegen lernen":Seine Reaktion, meine erhoffte Entschuldigung: ein simples ups, sorry...So was nennt man dann Enttäuschung.Fortsetzung folgt, sicherlich...Was denkt eigentlich ihr darüber? Falls ihr das hier lest, traut euch nur !

1 Kommentar 27.2.16 18:52, kommentieren

Fliegen lernen

Ich bin nicht mehr glücklich, ich mach mir selbst was vor.Warum muss auch alles so laufen. Vier Monate Glück und dann im fünften Monat? Er ist beleidigt, sensibel, nimmt sich keine Zeit für mich. Gerade hab ich das Gefühl er interessiert sich gar nicht mehr für mich. Womit hat man so etwas bitteschön verdient? Ich meine, wenn ich mich nicht mehr bei ihm melden würde, hätten wir wahrscheinlich fast keinen Kontakt mehr und das, obwohl er verdammt nochmal mein Freund ist!Wir hatten uns heute verabredet, das hab ich vorgeschlagen, er meinte nur so passt und ich hab mir extra Zeit genommen, obwohl ich auch ziemlich viel um die Ohren habe zur Zeit. Jetzt frage ich ihn gerade wo er bleibt und da meint er allenernstes "heute???" und dann so von wegen "hab heute noch was mit meiner besten Freundin vor". So als wäre das dann halt mein Pech. Ich habe alles(!) arrangiert, mir Zeit für ihn genommen, die ich jetzt im Nachhinein echt besser hätte verwenden können. In meiner schlechten Laune antworte ich ihm, dass wir uns dann einfach nächste Woche sehen würden. Seine nächste Nachricht: "Oki". Kein Entschuldige. Erst recht kein Versuch doch noch Zeit mit mir zu verbringen, was muss er denn denken wie ich mich fühle? Ich bin doch kein gefühlskalter Klotz! Ich hab so etwas nicht verdient, ich mag kein Okay hören und dann in meinem Zimmer sitzen und mir die Augen aus dem Kopf weinen. Was soll ich tun? Ich will ihn nicht aufgeben und wenn wir uns streiten, dann hackt er immer auf mir rum und wir kommen letztendlich doch zu keiner Lösung. Wir haben uns letztens erst gestritten, dass war 3 Tage vor dem Tag, an dem wir 5 Monate zusammen waren. An dem Tag war es so schlimm, dass er, als er mich nach Hause gefahren hat, nicht mal mehr geküsst hat zum Abschied. Ich hab ihm einen Kuss auf die Wange gegeben und bin dann ausgestiegen. Er ist einfach nur dagesessen, hat keine Anstalten gemacht mich aufzuhalten. Ich drehte mich noch 3 mal um. Er fuhr weg.Als wir uns an unserem Jahrestag sahen, hab ich mir echt Mühe gegeben. Wir gingen auf einen Ball, das war schon länger geplant gewesen, und ich hatte ihn eingeladen. Er war kalt. Um mein Herz wurde mir auch immer kälter, was nicht an meinem Kleid oder der dünnen Strumpfhose lag. Mit meiner Freundin Selina zu tanzen brachte wenigstens ein bisschen Freund und ein Funkeln in meine Augen zurück, doch obwohl Kai und ich zusammen tanzten, war er mir so fern wie noch nie. Bis heute, ein weiterer Rückschlag. Nach dem Ball fuhr er mich heim, obwohl ich eigentlich bei ihm übernachten sollte. Er war müde, das war seine Erklärung. Seitdem haben wir uns nicht gesehen. Es macht ihm offensichtlich nichts aus. Ihm fehlt anscheinend nichts. Oder wie soll ich das sonst verstehen, nach jetzt 8 Tagen. Nebenbeibemerkt wir wohnen ganze 7 min voneinander entfernt und er hat sogar ein Auto! Ich finde man sollte sich für eine Beziehung einsetzen, Kompromisse eingehen und einander Wertschätzen. Da bin ich wohl allein, obwohl es schien ich hätte jemanden gefunden. Zum Glück hab ich ganz wundervolle Freundinnen und eine bezaubernde Familie!Nicht jeder ist perfekt, aber sie kommen schon nah ran und sind einfach für mich da. Kai sollte mal anfangen sich zu überlegen, wie wichtig ich ihm bin! Und ich stehe auf eigenen Beinen, wie immer, keine Abwechslung, auf sich selbst kann man sich eben am besten verlassen. Ich versuche mal ein wenig egoistischer zu werden, wenigstens bei (m)einer Wenigkeit sollte ich auf der Prioritätenliste oben stehen. Kai stößt mich mit seinem Verhalten eher von der Kante. Die Frage ist nur, ob ich mich versuche festzuhalten und er mich zu sich zieht, oder ob ich springe und lerne zu fliegen...

27.2.16 18:17, kommentieren

5 Monate

Ja also zu diesem Beitrag hat mich mal wieder ein negatives Ereignis inspiriert, wobei mir immer wieder klar wird, wofür ich alles dankbar bin, wenn ich, wie jetzt, meine Gedanken zu Papier bringe. Nun aber zur Geschichte: mein Ex ist mir wieder nach langer Zeit über den Weg gelaufen. Gerade eben. Das traf mich recht unvorbereitet, er sah anders aus, hat mich nicht bemerkt gehabt, vielleicht weil ich schnell mich verabschiedet hatte von meiner Freundin mit der ich mich bis dahin angeregt unterhalten hatte. Es hat mich einfach überrascht, ebenso wie die Tatsache, dass er eine neue Freudinn hat, das hat mir zumindest Beryll erzählt.Mein Impuls als ich seine Züge erkannte, war das Weite zu suchen, "das kann jetzt echt nicht sein oder?", fragte ich mich selbst und während ich so davonlief realisierte ich meinen hohen Puls, meinen rasenden Herzschlag, da wusste ich, dass ich ihn einfach nicht hatte sehen wollen. Ich war nicht länger in ihn verliebt, ich vermisste ihn nicht, aber wie begegnet man jemandem, dem man irgendwann in der Vergangenheit ein Teil seines Herzens überlassen hat? Ich weiß es nicht. Ich hetzte zum Zug, weil ich spät dran war, weil ich weg wollte. Ich wollte nicht, dass er mich sieht, ich weiß gar nicht warum, aber ich wollte es nicht, obwohl ich vor ein paar Monaten noch, immer an seiner Lieblingsstelle nach ihm gesucht hatte, jedes Mal, wenn ich vorbeikam, es hat sich einfach viel getan. Schon vor ner Weile hab ich von seiner Freundin erfahren, hab ihm damals sogar Glück gewünscht. Von Herzen, weil er ein guter Mensch ist. Da fand ich das gar nicht so schlimm. Sicher toll ist es auch nicht gewesen zu hören, dass Fabi über mich offiziell hinweg ist. Meinen Ersatz, so betrachte ich sie muss ich ehrlicher Weise zugeben, hab ich mir dann auf Facebook gleich mal angeschaut. Nicht aus Eifersucht, lediglich Interesse, das macht es aber auch nicht besser.Jetzt seid ihr wieder auf dem aktuellen Stand, zumindest was das angeht und ich habe das beruhigende Gefühl je mehr Seiten ich mit meinen Gefühlen und wirren Gedanken fülle, umso ruhiger werde ich.Ach und um auf den Titel zurückzukommen, mir ist aufgefallen, dass in letzter Zeit mein Leben einfach zu schön war bzw zu anstrengend (durch wichtige Prüfungen) als das ich zum schreiben gekommen wäre.Also Kai und ich sind immernoch glücklich zusammen. Vielleicht ist es nicht wie am Anfang, wir streiten auch mal. Trotzdem sind wir in den letzten 5 Monaten irgendwie noch verbundener geworden. Das verliebte "ich liebe nur dich!" hört irgendwann einmal auf, wahrscheinlich ist das gut so, wir brauchen es nicht mehr, manchmal reicht ein Blick aus. Geschenktes Vertrauen und Zeit, kostenlose Kleinigkeiten, von denen man mehr hat als von allen Pralinen oder Blumen der Welt. Ein "ich bin für dich da", das wünsch ich mir statt teurem Schmuck.Beryll und Nephria haben mir übrigens das beste Geschenk überhaupt gemacht, nämlich Erinnerungen und Briefe, Mutmacher, Dinge die mich zu Tränen gerührt haben und die ich trotz der verschmierten Schminke (kleiner Scherz, die war egal) um nichts auf der Welt missen will.Manchmal kann man Menschen nahe sein, auch wenn man nicht jeden Tag zusammen verbringt, nämlich, weil man sie in seinem Herzen trägt!Zum Schluss noch ein Zitat von Johnny Depp, einfach weil ich es gerade auf meinem Bildschirmschoner sehe: "wenn du den ersten wirklich lieben würdest, hättest du dich nie in den zweiten verliebt." und damit Tschüss und auf Wiedersehen...

1 Kommentar 25.2.16 17:26, kommentieren

Leben

Gibt es heute noch Menschen, die freiwillig rausgehen? Weg von der Sicherheit eines Daches über dem Kopf? Weg von Konsolen und Computern? Jugendliche, die die Natur genießen wollen ohne andere Gedanken? Statt auszugehen mal rauszugehen, fällt das jemandem noch selbstständig ein? Ohne Pfadfindergruppen und Eltern die einen zwingen, ohne einen Freund, der einen mitzieht? Kann so etwas Spaß machen? Kein Wort gesprochen, niemand zum Reden, kein Handy, kein Facebook, nur der Wind und die Blätter und ich. Ein atemberaubendes Gefühl. "Mit wem kann man das teilen? Hast du Bilder gemacht, die du posten kannst? Bist du ein Mof oder was ist mit dir los? Wer geht schon freiwillig allein wohin, wo man unsicher sein könnte, vielleicht allein, vielleicht einsam?" Das sind berechtigte Fragen. Meine Antwort: ich weiß es nicht. Ich höre nur die Stimme in mir, die mich die Hügel hinaufzieht, die mich ruft, das Rascheln der Blätter am Waldrand und der tosende Wind, der über die Weinberge fegt. Ich habe keinen Plan, keine Karte, keine Richtlinien, hab nur Augen für die Sonne, ihr funkeln, das der Umgebung mehr Lebendigkeit verleiht als ich es mir in meinen verrücktesten Träumen vorstellen könnte. Aussichten, an denen die meisten vielleicht vorbeieilen, sie wollen weiter, wollen ins Warme, ihr Ziel erreichen, verpassen dabei all die kleinen Winkel und diesen einzigartigen Blick auf die Welt. "Was macht das schon aus?", höre ich meine von der heutigen Leistungsgesellschaft geprägten Gedanken spotten. Meine Antwort: ich weiß es nicht. Ich spüre nur diese Ruhe, dieses Gefühl, Teil von etwas größerem, etwas zu sein, das über das Leben hinausgeht. Ich bin nicht wirklich religiös, bin zwar getauft und konfirmirt, aber eher gläubig in einem anderen Sinne. Ich habe kaum 1 Buch der Bibel gelesen und es macht mir nichts aus, ich gehe nicht in die Kirche um zu beten. Jetzt wo ich hier sitze, auf meiner kleinen, kaputten, verwitterten Bank fühle ich mich Gott, oder wie auch immer man ihn nennen mag, näher als jemals zuvor. Ich bin frei von Grenzen, frei von Einschränkungen und Vorschriften, ich schreie ich nicht gegen irgendetwas an, renne nicht, bin einfach nur still, muss gegen niemanden ankämpfen, kann einfach nur sein. Da sein, am Leben sein, glücklich sein. Ich sein. Ein Traum in der Realität, eine Wirklichkeit, die nur diesen Moment kennt, Farben, Formen, kleine Gedanken, Empfindungen - Leben in seiner ursprünglichsten und reinsten Form. Das ist es, was mich ruft: Leben.

15.11.15 17:01, kommentieren

Veränderungen mal wieder...

In letzter Zeit habe ich echt verdammt viel Stress gehabt, deswegen ist mir auch gar nicht aufgefallen wie viel sich mal wieder seit meinem letzten Eintrag verändert hat. Erst jetzt als ich das hier schreibe wird es mir bewusst. Ich bin nicht mehr das schmollende Mädchen, das ihrem Ex hinterhergeheult, zumindest habe ich jetzt ein Mittel dagegen gefunden ohne danach gesucht zu haben. Ich bin glücklich und ich habe es noch nicht einmal darauf angelegt, ich habe nicht gesucht nach ihm, aber er war da. Und meine Liebe hat wie Besitz von mir ergriffen, ich liebe ihn, Kai und das sage ich, obwohl ich erst 3 Wochen mit ihm zusammen bin. Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit...Ich habe das Gefühl er gibt mir die Kraft mich selbst zu heilen. Mich und damit mein Herz, auf dem schon oft genug herumgetrampelt wurde. Und ich glaube ihn jeden Tag ein bisschen mehr zu mögen, weil ich immer und immer wieder neue Charakterzüge und Eigenarten an ihm entdecke, die mir gefallen. Er bringt mich zum Grinsen, selbst wenn ich am liebsten heulen würde. Ich kann ihn gar nicht mit Pikachu vergleichen, weil ich nie an ihn denken könnte, wenn ich mit Kai zusammen bin. Erst als Kai ihn mal erwähnt hat, ist er mir irgendwie wieder eingefallen, schließlich kenne ich Kai leider nur von Pikachu, die beiden sind aber inzwischen (nicht wegen mir) nicht mehr so gut befreundet. Jedenfalls wärs das für heute Abend erstmal mit Veränderungen, sind ja für mich auch schon ziemlich viele, hat sich irgendwie so entwickelt und erst rückblickend kann ich sagen, dass sich wirklich viel verändert hat.Übrigens komme ich jetzt wieder einigermaßen mit Wanda und meinen anderen früheren Freundinnen klar, also nicht, dass ich sie jetzt wieder mögen würde, die beiden, aber ich bin auch nicht mehr sauer auf sie. Außerdem habe ich erkannt, dass das sowieso keinen Sinn hat, stattdessen hab ich lieber Spaß mit Nephria oder auch mit Selina, die ich wirklich lieb gewonnen habe in letzer Zeit (wir waren alle zusammen auf einer Freizeit und die gemeinsamen Abende hätten nicht lustiger sein können)Jedenfalls, Gute Nacht euch wenigen da draußen, die ihr das hier vielleicht durch Zufall lest.

1 Kommentar 11.10.15 23:21, kommentieren

Eintrag Nr. 50

Mein Ex ist anscheinend eine männliche Schlampe geworden. Das schlimmste ist aber, dass ich mir gar nicht so sicher bin, ob das geworden stimmt oder er das nicht schon immer war, ich nur von meinen Gefühlen irgendwie geblendet. Berylls Geschichten über irgendwelche Knutschereien helfen da auch nicht wirklich. Also dabei ihm zu vergessen meine ich. Mir dreht sich jedes mal der Magen um, wenn Beryll davon anfängt oder ich mir auch nur vorstelle, er würde irgendwann mit einer neuen Freundin/einem Freund (es ist bi) auftauchen. Soweit bin ich anscheinend noch nicht, obwohl ich ja nicht von ihm erwarten kann, dass er für immer Single bleibt, das ist klar. Trotzdem wäre ich irgendwie enttäuscht, wenn er jetzt wieder ne Beziehung anfangen würde, weil er mir immerhin bei unserer Trennung gesagt hätte er wäre noch nicht so weit eine tiefere oder reife, erwachsene Beziehung zu führen, weil er erstmal sein eigenes Leben auf die Reihe bekommen muss. Sollte also mein Alptraum passieren, dann hätte Beryll recht gehabt. Sie sagt nämlich immer wieder, dass das sowieso nur ne Ausrede war, dass er das jeder sagt. Tja, das bin ich dann wohl, eine von vielen, sehr vielen. Ich allein, kenne mindestens 8 seiner Exfreundinnen und es müssen noch viel mehr existieren von denen ich nichts weiß. Also Pikachu, falls du das je lesen wirst, was ich bezweifle, dann sollst du wissen, dass ich enttäuscht von dir bin. Du lässt dich gehen, in gewisser Weise. Nicht vom äußerlichen, du bist ja wesentlich "gestylter" in letzer Zeit, sondern vom Charakter. Eigentlich passt der Name Pikachu gar nicht mehr zu dir. Du bist eher ein offensichtlich bisexueller Typ, der noch offensichtlicher einen an der Klatsche hat, wenn ich so an die Drogen und die Zeit am ZOB denke, von der ich nur höre. Ich will dich dafür nicht verurteilen, dazu habe ich kein Recht. Nur bin ich froh, den Pikachu kennengelernt zu haben, der anders ist als du heute. Der Kerl, der nie ein Armband getragen hätte, um seine Wunden zu verstecken. Der Kerl, der sich nie selbst aufgegeben hätte. Den so sieht es für mich nämlich aus. Vielleicht denken andere, du bist jetzt cooler oder du selbst denkst das. Ich kann dir nur sagen, dass ich das anders sehe. Du neigst zu extremen und verlierst gerade deine andere Seite, keine Ahnung warum. Den Typen, der immer für seine Freunde da war, den seh ich in dir schon lange nicht mehr. Wann hast du deinem "Trainingspartner" denn das letzte mal geschrieben, geschweige denn ein Wort gewechselt oder mit Rachie? Du bist zu einem anderen geworden. Ich wünschte ich wüsste warum, denn ich bedaure diese Entwicklung. So wie du jetzt bist, hätte ich mich wahrscheinlich nie in dich verliebt, geschweige denn eine Beziehung mit dir führen und dich lieben können, denn das habe ich und das weißt du auch. Mit deinem Verhalten in letzter Zeit hast du es mir also leicht gemacht mit dem, was ich an dir gemocht habe (erstaunlicherweise alles) abzuschließen, indem du dich selbst vergisst und zu einer Person wirst, in der ich nur mit viel Mühe meinen alten guten Freund erkenne. Ich hätte ihn gern wieder, aber ich glaube er ist tot.

1 Kommentar 17.9.15 16:27, kommentieren

Licht und Schatten

Okay, Ablenkung ist eventuell etwas plump formuliert. Es geht eher um Hoffnung. Kai gibt mir Hoffnung. Darauf, dass nicht alle Jungs so sind wie meine Exfreunde oder die anderen negativ Beispiele, die mir in den Sinn kommen. Ich wünschte, sie hätten sich damals nicht in mich verliebt. Dann hätte ich heute 2 gute Freunde mehr. Denn das ist das Ergebnis, wenn man Jungs vertraut. Doch Kai lässt mich hoffen. Es ist schön, mit einem männlichen Wesen einfach nur gut befreundet sein zu können. Einen Freund zu haben, den man in den Arm nehmen kann ubd reden, ohne ein Blatt vor den Mund nehmen zu müssen. Och fühle mich so viel freier, ruhiger und ausgeglichener, wenn ich bei ihm bin oder auch nur mit ihm schreibe. Das komplette Gegenteil zu dem alptraumhaften Weg zum Zug heute. Dankeschön. Du wirst das hier zwar nie lesen, aber ich hab dich lieb, Kai, du bringst mich zum Lachen und magst mich anscheinend so wie ich bin. Denn ich bin immer ich, wenn ich bei dir bin. Weil ich mich nicht verstellen muss, sondern verstanden werde, auch wenn ich mal traurig bin oder schmolle, gehst du nicht weg und lässt mich allein, wie es heute zum Beispiel mal wieder meine alten falschen "Freundinnen" waren. Niemals müsste ich mich allein in die erste Reihe setzen, während meine Freundinnen die letzten Plätze in den anderen Reihen für sich beanspruchen. Heute in der Schule war Jace für mich da, er ist sofort zu mir in die Reihe gerutscht, obwohl er noch einen Platz auf den vollen Reihen bekommen hat. Zwei Lichter in meinem Leben, neben Nephria, meiner besten Freundin, meinem kleinen Diamanten. Sie kann nicht immer da sein, aber das muss sie auch nicht, es ist alles gut, irgendwie, seltsamerweise, trotz all den Kleinigkeiten, den bösen Erinnerungen und dem grauen Alltag. Danke für das Licht und die Farben, mit denen ihr meine Welt und mein Leben zum Strahlen bringt.

16.9.15 18:37, kommentieren

<3-krank

Mein Puls ist unvorstellbar hoch, Pikachu hinter mir, auf dem Weg zum Busbahnhof, ich mit meinen Freundinnen höchstens 5 Meter vor ihm auf dem Weg zu unserem Zug. Und dann, direkt am Busbahnhof, lehnt Fabi, an den Fahrradständern, direkt am Ziel von Pikachu. 2 Exfreunde an einem Ort, zu viel für mein Herz. Wir kommen immer näher sind gerade am vorbeilaufen. Pikachu hat in der Zwischenzeit seine Schritte verlangsamt. Kurz bevor ich in die Unterführung einbiege, die zu meinem Gleis führt, drehe ich mich ein letztes Mal um. Pikachu begrüßt gerade seine Freunde, Fabi raucht, mein Herz, sie haben es beide in ihren Händen, immernoch, zu meinem Bedauern. Und sie drücken zu. Bis mein Herz zerspringt, mein Puls fast hörbar ist. Entspannung nicht in Sicht. Einfach zu viel für mich...

16.9.15 18:02, kommentieren

Leben-Tragödie oder Komödie!?

Es geht wiedermal um Veränderungen, das Thema beschäftigt mich erstaunlich oft...In den letzten Monaten habe ich Pikachu aus der Kategorie "meine erste große Liebe" (mir ist bewusst, dass eine Kategorie für nur eine Person sinnlos ist, das ist aber nur metaphysisch gemeint und ich bin nicht Goethe zu meinem damaligen Bedauern in die schon ohnehin überfüllte Schublade der "Menschen, die mich verraten, hintergangen und/oder enttäuscht haben" gequetscht. Es hat an sich schon ewig gedauert, bis ich nicht mehr traurig war oder ihm hinterhergeheult habe, aber als es dann endlich soweit war, da hab ich ihn ihn die Kategorie "Menschen, die in meinem Leben nichts mehr zu suchen haben" gesteckt. Ich dachte da würde er bleiben uns ich wäre vor ihm sicher. Und nebenbei bemerkt: (das könnt ihr mir glauben) ich habe die Tür zu dieser Kategorie praktisch zugeknallt, abgeschlossen und mit Brettern vernagelt. Mit der Zeit allerdings (die anscheinend Wunden heilt) wurden die Bretter morsch, die Nägel rosteten, fielen auseinander und dann kam da auch noch dieser bescheuerte Wind der Erinnerung. Er machte mich schwach, ich bemerkte, dass ich ohne ihn in meinem Leben oder auch nur in meinem Umfeld öfter an ihn dachte, wenn ich ihn ignorierte als wenn ich ihm Hallo sagte und dem ganzen keine Bedeutung gab. Als die Tür also offen stand, da hat er sich leise in meine Kategorie Freundschaft begeben, weshalb der Eintrag hier auch (anders als all die vorigen) in dieser Kategorie verfasst wurde. Freunde. Freunde, das sind wir also dann wohl. Diesem Kompromiss bin ich eingegangen um über ihn hinweg zu kommen, aber inzwischen frage ich mich, ob dieser Preis zu hoch ist...Von außen betrachtet könnte man meinen, ich gehe erwachsen damit um, dass mein Exfreund zu meinem engsten Freundeskreis gehört. Das Problem: ich betrachte mein Leben nicht von außen, ich lebe es!Das bedeutet jedesmal, wenn ich ihn sehe, kommt mein Herz aus dem Takt. Heute hat es das schon wieder getan, ich hab mich erst gefragt warum und dann habe ich ihn bemerkt, wie er mich angeschaut hat, nur ein paar Meter entfernt. Er kommt auf mich zu und ich umarme erst meine Freundin, die neben ihm sitzt. Dann merke ich, dass er dasselbe erwartet, weil wir ja Freunde sind, aber es war so schrecklich. Ich konnte ihn nicht umarmen, hab mich weggedreht und bin gegangen. Niemand sonst im Raum hatte es bemerkt, schätze ich. Nur wir zwei.Ich bin mir nicht sicher, ob irgendjemand in meinem Leben verstehen kann, wie es ist, immer wieder nett zu dem Typen sein zu müssen, der einem das Herz gebrochen hat. Also gut, eigentlich zwingt mich niemand dazu, dies zu tun, wenn überhaupt, lediglich ich selbst. Ich sage ihm Hallo und dann setze ich dieses Lächeln auf. Wie heute, als er mich umarmen wollte. Ich bin mir unsicher, ob er die Falschheit dieses Lächelns bemerkt. Neutral. Distanziert. Kühl. Trotzdem auch freundlich, aber auf eine freundschaftliche und nicht vorwurfsvolle, anklagende, verletzte oder gar traurige Art. So versuche ich mein Lächeln aussehen zu lassen. Es soll mich schützen, weil ich am liebsten ihm lachend um den Hals fallen würde als wäre das alles nur ein Scherz gewesen. Aber mein Leben ist keine Komödie, es ist mein Leben. Einfach das was ich für die Realität halte. Eines ist mir noch klargeworden, dass ich an dieser Stelle gerne festhalten würde (es ist wichtig für mich): Ich habe gelernt, dass mein Leben auch keine Tragödie ist, sondern das, was ich daraus mache. Ich bin glücklich!

14.9.15 21:13, kommentieren

Mädchen + Junge = nur Freunde!?

An dieser Stelle und va bei dieser Frage, weiß ich nicht so recht, was ich antworten soll. Auf der einen Seite sollte ich wohl mit den paar wenigen Jungs argumentieren, mit denen ich befreundet bin, jedoch sind die alle in Beziehungen (glücklich oder unglücklich ist jetzt erstmal irrelevant) und sind daher als mögliche Partner für mich ziemlich abgehakt. Also kann ich die Frage aus eigener Erfahrung her schon mal nicht bejahen. Bei den wenigen sehr guten (männlichen) Freunden, die ich in meinem Leben hatte, ist entweder der Kontakt abgebrochen, sie haben eine Freundin oder ich habe mich letztendlich in Sie verliebt, es ist auf eine Beziehung hinausgelaufen und am Ende, als diese vorbei war, hab ich mir gewünscht wir wären damals einfach nur Freunde geblieben. Hier also meine Sicht: vielleicht können einige Mädchen und Jungs nur Freunde bleiben und wenn sie beide in einer Beziehung mit jeweils einer anderen Person stecken ist das vielleicht noch einfacher. Jedoch weiß ich aus eigener Erfahrung, dass eine Freundschaft als Preis für eine schöne, vielleicht recht kurze, vielleicht auch längere Beziehung zu hoch ist. Was denkt ihr? Würdet ihr alles auf eine Karte setzen? Es riskieren einen Freund für immer zu verlieren, wegen der Hoffnung auf ein kleines bisschen Glück, Hoffnung auf die große Liebe?

4 Kommentare 8.9.15 23:29, kommentieren

Das Ende.

Dieser Text wurde verfasst am 15. August 2015. Ich widme ihn Pikachu. Da steht ein Typ vor dir und sagt du hast was besseres als mich verdient und er meint es ernst. Du kennst ihn, du kannst in seinen Augen sehen, in seiner Stimme hören und in seinem Herzen lesen, dass er das wirklich denkt. Und mein Herz schreit innerlich "nein" und alles in mir wendet sich gegen diese Aussage. Ich kann es nicht fassen und glauben schon gar nicht. Da begegne ich einem Menschen, der mein Herz berührt, meiner Seele Ruhe gibt und mich glücklicher macht als alles sonst auf der Welt. Und er liebt mich wie ich bin. Ich kann für Ihn da sein und ich will für ihn da sein. Nur sieht er sich als Belastung und nicht als mein Glück. Er verlässt mich damit ich etwas besseres finde als ihn und ja, objektiv betrachtet kann ich nicht wissen ob es da draußen irgendwo einen besseren gibt, mein Gehirn kann das nicht kalkulieren oder berechnen. Ich habe versucht andere zu lieben. Anderen mich zu öffnen und doch denke ich an meine alte Liebe zurück und mein Herz schreit: Es gibt niemanden außer dich, meinen besten Freund, den Kerl in den ich mich verliebt habe, vor dem mir fast nichts peinlich war. Der mich kannte und mochte wie ich nunmal war, der Mensch, der mir gezeigt hat was Liebe bedeuten kann. Einen Menschen so sehr zu lieben, dass man das beste für ihn will, selbst wenn das bedeutet ihn verlassen zu müssen. Die Frage ist nur ob ich jemals das akzeptieren kann. Weil alles was ich mir wünsche darauf hinausläuft ihn glücklich zu sehen. Er war mehr als glücklich mit mir, also wieso bestraft er sich selbst? Das ist eigentlich gar keine richtige Frage. Er tut es meinetwegen und unseretwegen. Da bleibt mir keine Kraft seinen Willen zu überwinden. Er denkt ich werde mein Glück finden und solange er davon überzeugt ist, hab ich keine andere Möglichkeit als ihn zu vergessen. Ihn aufzugeben, wie er sein eigenes Glück aufgegeben hat, wie er unsere Zukunft aufgegeben hat.

1 Kommentar 30.8.15 22:49, kommentieren

Veränderungen Teil 3

Unser erstes Treffen Ob man das nun als Date sehen mag ist mir schleierhaft, jedenfalls trafen wir uns in dem Ort, wo ich zur Schule gehe an einem heißen Sommertag. Gemeinsam liefen wir zu einem nahegelegenen Fluss (er trug mir sogar meinen Rucksack, mit dem er zwar s***** aussah, mich aber zugegebenermaßen etwas erfreute und überraschte). Am Fluss angekommen saßen wir lediglich auf den Steinen und redeten, das ging Stunden so weiter und ich hatte irgendwie so langsam das Gefühl, dass wir vielleicht gute Freunde werden könnten, eines Tages. Ein paar Tage nach diesem Treffen war in meiner Heimatsstadt ein Fest, genau an dem Fluss, wo Fabi und ich uns das erste mal ans Ufer gesetzt und über Gott und die Welt geredet und diskutiert hatten. Meine Freundinnen Ruby und Beryll wollten gemeinsam mit mir zu dem Fest gehen und davor traf ich mich noch mit Fabi. Sie stießen so gegen Abend dazu und es wurde ein recht unterhaltsamer und lustiger Abend. Das einzig schlimme: Ruby verschwand mal wieder für kurze Zeit. Beryll und ich waren krank vor Sorge und suchten sie ohne Erfolg. Fabi jedoch stieg extra durch den Fluss auf eine der flachen Inseln, die dank der Hitze entstanden waren, und fand sie schließlich hinter einem Strauch und trug sie durch das Wasser (mit Schuhen) und seine Hose war danach auch alles andere als trocken. Später an diesem Abend küsste ich Fabian, aus einer Art Laune heraus, so etwas habe ich noch nie getan und ich weiß bis heute nicht warum ich mich das getraut habe jedenfalls weiß ich, dass ich es am nächsten Tag bereute, leider. Ich fühlte mich ausgenutzt, irgendwie auch billig oder eher leicht zu haben, va als Fabian mir nicht unbedingt schonend mitteilte, dass er keine Beziehung zu mir möchte, wir können ja Freunde bleiben. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich zu diesem Zeitpunkt schon ein bisschen verknallt war, das muss ich zugeben, obwohl das sonst nicht meine Art ist. Ich denke die Küsse hatten da einen Einfluss auf mich, genauso wie die Aussicht auf eine Ablenkung von Pikachu, meinem Ex. Im Nachhinein ist das eine schlechte Idee gewesen ubd schäbig obendrein, wobei Fabi genau wusste, dass ich nicht wirklich 100%ig über Pikachu hinweg war als wir uns kennenlernten. Es war ihm glaube ich egal zu einem gewissen Teil ausgenutzt zu werden und ich hab ihn ausgenutzt, zumindest zu einem kleinen Teil als Ablenkung, aber ich hatte auch eine Hoffnung auf eine eventuelle längere Beziehung mit ihm sonst hätte ich das alles nie gemacht, das kann ich euch versichern. An einem Morgen nach unseren Küssen, bekam ich von ihm diese Nachricht, woraufhin wir uns trafen: weist du... ich glaube ich war sagen wirs gemein zu dir weil ich angst habe. angst davor noch mehr leuten weh zu tun und mir danach selber den vorwurf zu machen dass ich wieder mal jemand das herz gebrochen habe ohne mir davor selbst darüber bewusst zu sein. und davor will ich dich bewahren. weil ich kenn deine geschichte und ich denke das gleiche wie du darüber. und ich finde du hast jemand verdient der dir das geben kann was du wirklich brauchst. und zwar ehrlichkeit und den willen dir ein guter freund und später ein guter mann zu sein. vllt denk ich da ein bisschen zu weit. aber das ist meine ehrliche meinung und ich finde du hast das recht das zu wissen. weil ich hab dich wirklich gerne. glaub mir und deshalb will ich uns beiden (als freunde) mehr zeit geben uns besser kennen zu lernen. ich hoffe du akzeptierst das. weist du was ich an dir mag? deine ehrlcihkeit. wie du lachst. wie du mir offen alles sagst und wie du mir zeigst dass du mich auch magst. auch wenn es manchmal nur ein lächeln ist das du mir schenkst. das bedeutet so viel für mich. glaub mir. wenn mir etwas viel bedeutet bei einer frau. dann das was du mir in der zeit bis jetzt gegeben hast wo wir uns kennen. ich weis du wachst norgen auf und lächelst wenn du diesen text liest. vllt laufen dir auch ein paar freudentränen über die wangen. ich hoffe einfach du verstehst mich. Nach dieser Nachricht konnte ich ihm irgendwie nicht böse sein und ich wünschte wir hätten es bei einer Freundschaft belassen. Denn als wir uns trafen lief es darauf hinaus, dass wir ein Paar wurden und uns schon wieder küssten. Diesmal hatte ich jedoch nicht das Gefühl nur ausgenutzt zu werden, es war mir so, als hätte er mich nicht länger auf Distanz gehalten und einen Schritt in die richtige Richtung getan, nur leider war die Richtung Rückblickend betrachtet mehr als falsch. Wir waren genau 2 Wochen und 6 Tage zusammen, nicht viel, aber verändert hat sich leider viel. Fabi meinte er hätte sich nicht verändert seit wir zusammen gekommen waren, ich hätte ihn nur besser kennengelernt. Wahrscheinlich war genau dieses kennenlernen, die Veränderungen in unserem Umgang der Grund, wieso ich nach knapp 3 Wochen mit ihm Schluss machte. Er trank viel, respektierte meinen Lebensstil nicht, der sich von seinem weitgehend Unterschied und machte mir Vorwürfe, weil ich Angst um ihn hatte und immernoch habe. Ich machte mir Sorgen er sei vielleicht alkoholabhängig und Rückblickend weiß ich, dass er ein Problem hatte, es sich aber nicht eingestehen kann. Ich machte auch Fehler, ich engte ihn ein, hatte zu hohe Erwartungen, wollte, dass er zum Beispiel mit dem Rauchen aufhört. Alles Gründe, warum Fabi fast so schlagartig wieder aus meinem Leben verschwand wie er eingetreten war. Seit unserer Trennung haben wir uns nämlich nicht mehr gesehen und diese ist immerhin schon mehr als einen Monat her. Die Spuren, die er jedoch in meinem Herzen hinterlassen hat, die bleiben. Hier noch ein kleiner Text zum Abschluss meines Beitrags. Für Fabian. Menschen und Veränderungen. Dieser Mensch, hat meine Sicht auf die Welt und auch auf die Liebe und das Leben verändert. Generell bin ich zu dem Schluss gekommen, dass nicht oder nur selten äußere Begebenheiten unser Leben beeinflussen, vielmehr sind es Erinnerungen und die Begegnungen mit Menschen, die unser Leben lebenswert machen, die uns zeigen, was wir wollen, können oder uns zu Neuem inspirieren. Diese Menschen habe ich schätzen gelernt in letzter Zeit. Auch wenn sie vielleicht nicht immer an deiner Seite sind, so haben sich doch eure Lebenswege gekreuzt, euere Erinnerungen verwoben und eure Herzen verbunden. Vertrauen und Offenheit sind erstrebenswerte Dinge, in guter Gesellschaft zumindest!

30.8.15 22:34, kommentieren

Veränderungen Teil 2

Fortsetzung zu Veränderungen Teil 1 (wie der Name schon sagt) Nach der Begegnung im Freibad ging ich mit meiner Freundin Ruby (sie war es, die mit mir im Freibad gewesen war) zu ihr nach Hause und übernachtete schließlich dort. Wir saßen noch bis tief in die Nacht in ihrer Küche, tranken Tee und erzählten Geschichten. Am nächsten Morgen kam Fabian mit einem Kumpel zum Frühstücken vorbei (sehr offensichtlich verkatert) und meine nicht vorhandene Begeisterung für diesen Typen nahm nochmals ab. Er ließ sich regelrecht bedienen von Ruby und ich bin echt nicht der Typ Frau/Mädchen, der Männer gern bedient und die Hausfrau spielt. Erst recht nicht, wenn es sich um solche undankbaren Exemplare wie Fabian und seinen Freund handelt. So kam es mir jedenfalls vor als sie dann nach einer Verspätung mit uns am Tisch saßen. Eine Weile später sah ich Fabian wieder. Wiedereinmal als ich mit Ruby unterwegs war. Irgendwie war unser Verhältnis da aber bereits irgendwie verändert. Er machte sich nicht über mich lustig als Pikachu plötzlich auftauchte und ich unsicher wurde (das war zu der Zeit als Pikachu und ich nicht mal ein Wort wechselten, aber er ist nunmal mit Ruby befreundet). Fabi redete mit mir, nicht von oben herab, machte Witze und war erschreckend ehrlich, das beeindruckte mich und mein Bild von ihm änderte sich zunehmend. Er fragte nach meiner Nummer und ich gab ihm eine falsche. Er hat nicht aufgegeben und rätselte weiter (ich hatte einfach eine Zahl zu viel eingetippt und er erriet die Zahl, die zu viel war). So bekam er meine Nummer und noch in der selben Woche verabredeten wir uns, nachdem wir uns Tags darauf wiedergesehen hatten und danach auch noch den ganzen Abend weiter in Kontakt blieben. Vom nächsten Treffen erfahrt ihr in einem weiteren Eintrag, das wird alles viel zu lang sehe ich gerade...

30.12.14 21:46, kommentieren

Veränderungen Teil 1

In den letzten Wochen gab es, wie so oft im Leben, mal wieder viele Veränderungen. Gute oder schlechte Veränderungen? Diese Entscheidung zu fällen, das maße ich mir nicht an. Im Rückblick auf mein bisheriges Leben, das (das muss ich gestehen) eine nicht wirklich lange Zeitspanne umfasst, lassen sich viele Ereignisse, Veränderungen und Schicksalsschläge erst viel später im Leben verstehen, verarbeiten oder sogar belächeln. Aber jetzt wieder zurück zu den Ereignissen der letzten Wochen. Da ist jemand in mein Leben getreten, den ich jetzt nicht mehr vergessen kann. Fabian. Kennengelernt habe ich ihn durch eine Freundin. Wir waren zusammen im Freibad. Ich war, wenn ich ehrlich bin, null an ihm interessiert. Meine Freundin hatte erwähnt, dass sie vielleicht gerne eine Freundschaft+ mit ihm hätte (was für eine bescheuerte Idee) und deswegen und nebenbei auch aufgrund seiner herablassenden, leicht einschüchternden Art war ich etwas abweisend zu ihm. Ich hatte einfach vor ihm zu begegnen und ihn dann nie wieder zu sehn. Er war so locker und cool, wie er da mit seinen Freunden "chillte", die ich bis auf meine Freundinn und ein weiteres Mädchen noch nie gesehen hatte. Solche Leute schüchtern mich immer ein. Viel zu viel Selbstbewusstsein und Lebenserfahrung, da werd ich immer bescheuert, fühle mich klein und unerfahren, v.a. wenn die Leute da alle mindestens 18 sind. Fabi ist 19. Die erste Begegnung von Fabian und mir im Freibad war 2 Wochen nachdem Pikachu mich verlassen hatte. Noch ein weiterer Grund zu ihm "Hi" und ganz schnell wieder "Bye" zu sagen, doch irgendetwas lief an diesem Plan schief. Als meine Freundin, Fabi, deren gemeinsame Freunde und ich aufbrachen, geschah etwas, dass meine Meinung über Fabi zumindest ein bisschen änderte. Es mag wie eine Kleinigkeit, fast willkürlich erscheinen, dass ich es überhaupt bemerkt habe, aber als alle anderen vorgingen zum Ausgang wartete Fabi als einziger auf mich bis ich mich umgezogen hatte. Dieser kleine Augenblick passte einfach so gar nicht in mein bisheriges Bild des lässigen Typen. Damals hätte ich nie gedacht, dass mir dieser Typ mal so viel bedeuten wird...

FORTSETZUNG FOLGT...

1 Kommentar 4.8.15 22:19, kommentieren

Zukunft 2.0

Hier eine bearbeitete/ergänzte Version eines früheren Eintrags, dessen Thema mich immer mal wieder beschäftigt, wie wahrscheinlich auch von euch einige: die Zukunft.Zukunft - was heißt das eigentlich? Ganz rational gedacht würde ich behaupten, dass die Zukunft, die Zeit nach der Gegenwart ist. Die Zeit, die nicht zur Vergangenheit gehört und nicht gegenwärtig ist.Aber warum kann dann ein so sachlich verwendetes, klar auf die Festlegung eines bestimmten Zeitabschnittes spezialisiertes Wort, so viele verschiedene Emotionen in einem Menschen hervorrufen? Und ist dieser Zeitabschnitt überhaupt so sachlich und klar formuliert, wie ich bisher immer dachte? Gibt es überhaupt eine Zukunft? Ich hab sie noch nie erlebt, immerhin lebe ich nur in der Gegenwart. Ist das nicht so die Angewohnheit der menschlichen Natur alles, was nicht greifbar ist zu hinterfragen? Und warum machen wir uns gerade darüber immer so viele Gedanken, was noch kommen mag, über dieses kleine Wort, das von großer Bedeutung für uns alle ist?Zukunft. Das verbinde ich mit Hoffnung und mit Glauben. Wie soll jemand ohne eine Zukunft auf Besserung hoffen? Auf Veränderung? Gäbe es Veränderungen überhaupt, wenn es keine Zukunft gäbe? Ich meine man hätte nur noch vergangene Veränderungen zu bestaunen, weil alle in der Gegenwart unternommenen Versuche etwas zu verändern scheitern würden ohne die Zeit und die Zukunft, oder ist das zu abstrakt?Manche Menschen glauben auch an eine Zukunft nach dem Tod, mit Gott finden sie Hoffnung, da es durch ihren glauben eine Zukunft gibt. Hoffnung auf eine Fortsetzung des Glücks der Gegenwart oder Hoffnung auf eine Veränderung zum Guten hin. Zukunft kann alles bedeuten und alles geben. Wenn einem Menschen die Zukunft genommen wird, was hat er dann noch, wofür es sich lohnt zu kämpfen und zu leben als der Augenblick??Das Fehlen der Zukunft kann dem Menschen also helfen, ihn in seinem Leben und Denken beeinflussen, aber auch in die Tiefe hinabstürzen lassen.Ohne sich zu viele Gedanken über die Zukunft zu machen, lebt man leichter.Man denkt nicht darüber nach, was morgen kommt. Man denkt nicht darüber nach, dass morgen alles vorbei sein könnte. Man lebt im hier und jetzt. Die Momente sind alles, was als wichtig erscheint. Ohne Zukunft, kann es leichter sein, man kann aber auch die Hoffnung verlieren, wütend sein, trauern, einfach weil einem die Fortsetzung genommen wird. Ein Leben ohne Zukunft ist ein Epilog eines Romans ohne Fortsetzung. Das endgültige Ende. Das etwas vor dem Nichts. Zukunft ist abstrakt. Sie ist veränderbar, oder doch vorherbestimmt? Mit ihr beschäftigt sich jedes denkende Wesen irgendwanneinmal und wenn es eines gibt, was gänzlich im Dunkeln liegt, obwohl man glaubt so viel über sie zu wissen, sei es als Wettervorhersage oder als Horoskop, ist es die Zukunft.Die Zeit nach der Zeit, die ich zurzeit als Gegenwart erlebe.Die Zeit, die schon bald aber meine Vergangenheit sein wird. Die Zukunft.

1 Kommentar 9.11.16 08:16, kommentieren

Harte Worte

Heute musste ich erstmal meinen letzten Blogeintrag lesen, um herunterzukommen. Die Problematik hat mich erneut getroffen und diesmal ziemlich hart. Ich habe ein Referat gehalten und nun muss ich heute von dieser s****** Situation erfahren: ein Mädchen aus meiner Stufe lästert über mich, alle sitzen da und sagen nichts gegen sie oder für mich. Das Mädchen (Jolinde): "als die bei den Fragen so davorne stand [macht mich nach] dacht ich mir, sowas gehört geschlagen"... Harte Worte, wie schon der Titel sagt. Und wie geh ich jetzt damit um? Fang ich jetzt an zu heulen oder macht mich das stärker? Ich würde einfach mal sagen beides. Hab kurz geheult und dann festgestellt, dass es wichtigeres gibt. Ich schreib das hier auf und danach denk ich nie mehr darüber nach oder ich denk drüber nach, lass mich aber nicht mehr runterziehen. Das ist der Sinn dieses Blogs. Hier muss ich meine Gedanken nicht verstecken. Ich kann offen sagen/schreiben, dass ich verletzt und enttäuscht von der ganzen Welt bin und danach, sage ich mir selbst: Ich verschwende zu viel Energie auf sch*** Menschen. Ich verschwende lieber Energie auf Sachen die mich glücklich machen. Die sind vielleicht auch sinnlos von außen betrachtet, aber who cares? Ich nicht mehr wirklich, zum Glück.

1 Kommentar 16.7.15 19:18, kommentieren

Veränderungen

Verändert an den Tatsachen hat sich nichts, nur habe ich gelernt damit zugehen... Meine Probleme mit Wanda existieren immernoch. Inzwischen bin ich aber für mich klar, dass mich das nicht mehr interessieren sollte. Ich habe Freunde (da fällt mir im Übrigen ein, dass ich meinen Dankbar-Eintrag noch weiterschreiBen will, ich bin nur zur Zeit so glücklich, dass ich das selten in Worte fassen kann). Die Zeit mit meinen Freunden ist mir kostbarer als alles was ich sonst besitze. Ich brauche nicht mehr so viele, mir reichen die wunderbaren Menschen, die ich zur Zeit um mich habe. Sie lassen mich meine Probleme vergessen oder sie unwichtig erscheinen. Ich bin immernoch so offen und ehrlich und ich selbst wie vor einiger Zeit, nur mein Selbstbewusstsein ist anders geworden bzw es ist entstanden... Ich höre selten noch auf die Meinungen der anderen, aber was bedeutet das schon? Was macht es aus, wenn mich Menschen, die mich nicht kennen für das hassen, was sie denken, das meine Persönlichkeit ausmacht? Warum soll ich auf die Menschen acht geben, die beim äußeren Schein oder Gerüchten hängen bleiben und nicht selber denken, dich nicht als komplexes Wesen kennenlernen, sondern nur dein Leben als Gesprächsstoff nutzen wollen. Also es ist jetzt nicht so, dass ich die anderen Leute verachte oder gar hasse. Ich respektiere sie. Ich würde mir nämlich selbst am allermeisten von Ihnen wünschen, dass sie mich respektieren. Sie müssen mich nicht bewundern, mögen oder gar lieben. Ein respektvolles Miteinander, dass ist mein Traum!!

15.7.15 21:52, kommentieren

Dankbar

Ich habe schon sehr oft, glaube ich zumindest, angedeutet, wie viel mir bestimmte Menschen in meinem Leben bedeuten und so habe ich jetzt beschlossen das alles mal aufzuschreiben, einfach weil ich in letzter Zeit immer mal wieder meine Durchgänger hab und mich dann selbst im Nachhinein nicht ausstehen kann bzw ich versuche mich irgendwie an die guten Wünsche, Nachrichten, Gespräche oder auch die ganzen wundervollen Tage erinnern, einfach weil ich so etwas nie wieder vergessen will. Ich bin Nico dankbar, weil er mir ein guter Bekannter war und ich inzwischen weiß, dass er auch ein guter Freund ist. Nico, du hast mir gezeigt, dass ich es nicht allen recht machen kann, du hast mir gezeigt warum ich ich selbst sein sollte und trotzdem gemocht werden kann. Du hast mir gezeigt mich selbst zu mögen und stolz auf meinen Charakter zu sein, stolz darauf, dass ich mich nicht jedem x-beliebigen Typen an den Hals werfe, stolz darauf intelligent zu sein, stolz darauf rote Haare zu haben und sie nicht unter einer Schicht aus brauner Farbe zu verstecken nur um normal zu sein. Ich bin Beryll dankbar. Für so vieles und ich habe das Gefühl ich werde nie alles aufschreiben können wofür ich ihr dankbar bin, dafür reicht der Blog und die Zeit einfach nicht. Beryll du hast mir gezeigt, dass es okay ist anders zu sein als die anderen. Du hast so viele gute Freunde und du bleibst trotzdem du selbst. Du wirst gemocht für deine Art und dein ganzes Wesen. Du bist nicht hinterhältig, kein bisschen böse, du magst mich und ich kann dir vertrauen, das war ein völlig neues Gefühl für mich. Du hast mir gezeigt Menschen wie Pikachu nicht auf den ersten Blick zu beurteilen, nicht gleich abzustempeln als komisch, seltsam oder Freak oder so einen ähnlichen S******. Hinter deiner dunklen Fassade mag sich vielleicht noch viel mehr dunkles verstecken, aber dein Herz ist hell und strahlend, deswegen nenne ich dich auch manchmal Light. Irgendwie passt das zu dir, wenn man dich ein wenig besser kennt. Ich würde gerne noch viel mehr schreiben, aber dann würde ich heute gar nicht mehr zum lernen kommen und ich hab nächste Woche wieder mal Prüfungen... Eins möchte ich jedoch auf jeden Fall noch schreiben: Ich habe dich in mein Herz geschlossen und fallenlassen werde ich dich unter keinen Umständen. Eine Fortsetzung dieser Liste gibt es auf jeden Fall: Dankbar bin ich auch May, Pikachu, Jace, Rosalyn, Ruby und allen voran Nephria. Du bist meine beste Freundin, ich kann nur sehr schwer beschreiben, wofür ich dir alles dankbar bin.

5.7.15 12:46, kommentieren

Gedanken um Mitternacht

Heute Abend bzw. eigentlich schon gestern Abend war echt verrückt. Eine meiner besten Freundinnen (Beryll) wollte eigentlich nach der Schule gestern mit mir heim gehen, dann was essen und dann waren wir alle bei unserem Biolehrer Herr K. zum Essen eingeladen. Beryll konnte aber leider erst nicht mit, weil sie alles noch gar nicht organisiert hatte und ich war echt etwas enttäuscht. So langsam bekomme ich das Gefühl, ich bin ihr einfach nicht wichtig, aber das liegt wahrscheinlich einfach an meinem mangelnden Selbstwertgefühl. Ich hatte noch nie gute Freunde und mich hat auch nie jemand oft zu sich nach Hause eingeladen, zum Spielen oder so. Auch später nicht. Ich würde gerne mal Zeit mit jemandem verbringen, den ich mag und der mich auch zu mögen scheint, aber Beryll verbringt halt irgendwie lieber Zeit mit anderen Leuten, sie hat schon eine beste Freundin, sie hat einen festen Freundeskreis, was will ich da noch? Ich störe doch nur. Ich hätte so gerne echte Freunde, aber ich weiß nicht, wie ich jemals welche finden will, wenn niemand Intresse an mir hat. Ich bin das kleine traurige Mädchen, ich trinke nicht, ich rauche nicht, ich würde mich selbst manchmal fast als langweilig bezeichnen. Warum komme ich nur nicht selber mit mir klar? Und warum bin ich so anders als alle anderen. Irgendwie jeder scheint irgendwelche besten Freunde zu haben und ich, ich bin irgendwie scheinbar fast allen egal. Als Beryll dann doch noch nach der Schule wie geplant mit mir nach Hause gekommen ist (meine Mutter hatte extra gekocht und ich hatte ihr noch etwas zum Grillen bei unserem Lehrer organisiert) hatte ich ein schlechtes Gewissen. Sie hat sich (für mich irgendwie offensichtlich) sowieso nur gelangweilt bei mir und schön fand sie´s anscheinend auch nicht mit mir Zeit zu verbringen. Es gibt halt irgendwie viel interessantere und wichtigere Leute als mich. Ich fühle mich so allein. Auch beim Grillen habe ich mich innerlich so leer gefühlt. Ich habe allen bei diesem Grillfest vorgeheuchelt, dass alles in Ordnung ist und als dann Beryll nachgehackt hat konnte ich einfach nicht mehr. Es ist immer so anstrengend und die innerliche Leere wird immer größer. Ich dachte Pikachu hätte diese Leere füllen können, aber er konnte mich auch nur kurzzeitig davon abhalten zu glauben, dass ich allen scheißegal bin. Und jetzt, nach seinem Betrug, ist das Loch viel viel größer als davor. Heute in der Schule habe ich weinen müssen, allein weil ich Pikachu und Beryll (die beiden sind befreundet inzwischen, waren mal zusammen als sie 12 waren, das ist aber schon lang vorbei) über einen anscheinend heiß/gutaussehenden Jungen hab reden hörren und wer meine bisherigen Einträge gelesen hat, der müsste wissen, dass Pikachu mich nunmal fast mit einem solcen Typen betrogen hat und mich kurz darauf verlassen hat. Ich konnte einfach nicht mehr. Ich kann nicht so tun, als ib alles in Ordnung wäre, obwohl ich innerlich am zerbrechen bin, das merkt nur niemand. Ich spiele die Rolle meines Lebens und ich muss zugeben , dass ich manchmal selbst von meinem eigenen schauspielerischen Talent begeistert bin. Nur selten merkt jemand, dass das "Gut" auf die frage, wie es mir geht von vorne bis hinten gelogen ist. Nur wenige kennen auch nur annährend die Gründe, warum ich so deprimiert und wütend und unendlich traurig zugleich bin. Einer von ihnen ist Pikachu und ich vermisse ihn. Niemand kann ihn ersetzen, niemand kann mich so glücklich machen wie er, weil ich einfach das Gefühl habe, dass mich nie jemand so verstanden hat wie Pikachu. Und nun habe ich ihn verloren, aber das ist eher ein Thema für eine andere Kategorie.

 Wenn ich ehrlich bin, dann verstehe ich von Freundschaft einfach nichts, ich bin allein und niemand hält mich für die beste Freundinn. Vielleicht bin ich eine gute Bekannte, aber ich habe in letzter Zeit immer das Gefühl, dass ich nie mehr sein würde, dass mich niemand braucht, dass ich niemandem fehlen würde, wenn ich nicht da waäre. Warum schneller laufen, wenn der Bus kommt? Was steht denn noch auf dem Spiel? Mein Leben-ein leider ziemlich geringer Einsatz, den niemand haben will. Kein Typ will mich, keine Freundinn will mich, der einzige Lichtblick war Nephria, nur sind die Wolken über meinem Kopf so dicht, dass mich ihre Lichtstrahlen nicht mehr erreichen. Nephria hat ihren Freund, der ist für sie einfach alles, da kann ich einfach nicht mithalten. Und so werde ich innerlich immer einsamer und die Tatsache, dass ich von Leuten umgeben bin macht die innerliche Leere trotzdem nicht besser. Warum kann ich nicht einfach glücklich sein? Ich weiß warum: Ich denke zu  viel und ich bin viel zu sensibel. Als Beryll heute mit mir und Jenny (einer Mitschülerin) heimgefahren ist, hatte ich den ganzen Weg über das Gefühl, sie könne es kaum erwarten und loszuwerden, weil sie noch zu einer Freundinn, genauergesagt ihrer besten Freundinn, wollte, die übrigens leider auch mal mit Pikachu zusammen war, ihn jedoch leicht (ist untertrieben) vera***** hat. Jedenfalls hat man es gemerkt, dass es ihr sogar zu lange gebraucht hat mich heim zu fahren, sie hat nämlich mit ihrer Freundinn telefoniert, so in der Art: "Ja, sorry, dass ich erst so spät kommen kann, wir mussten noch Annabelle heimfahren,...". Es schien ihr nicht schnell genug gehen zu können mich loszuwerden, kein sehr angenehmes Gefühl, wenn ihr mich fragt... Das einzige was mich auf dieser Rückfahrt davon abgehalten hat zu weinen war der Gedanke an Nephria, die mir etwas Hoffnung gibt, nicht viel, aber zumindest so viel, dass ich nicht 100%ig denke ich habe niemanden auf der Welt. Ihr Freund ist für sie vielleicht gerade das wichtigste, aber sie war immer für mich da, wenn sie es konnte, sie versteht mich und vielleicht habe ich in Nephria endlich die Freundin gefunden, die ich nie hatte und der ich genauso viel bedeute, wie sie mir. Eine Freundschaft ohne Worte, einfach basierend auf gegenseitigem Verständnis, Respekt und Wohlwollen, ohne jetzt allzu kitschig zu klingen. Und jetzt werde ich mal langsam schlafen gehen. Bin ganz schön fertig von heute, das war ein anstrengender Tag. Zu viele Tränen, eine unglaubliche Hitze und ein Zusammenbruch reichen mir für heute.

Gute Nacht/Guten Morgen wünscht euch Belli...

4.7.15 01:08, kommentieren