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Gedanken um Mitternacht

Heute Abend bzw. eigentlich schon gestern Abend war echt verrückt. Eine meiner besten Freundinnen (Beryll) wollte eigentlich nach der Schule gestern mit mir heim gehen, dann was essen und dann waren wir alle bei unserem Biolehrer Herr K. zum Essen eingeladen. Beryll konnte aber leider erst nicht mit, weil sie alles noch gar nicht organisiert hatte und ich war echt etwas enttäuscht. So langsam bekomme ich das Gefühl, ich bin ihr einfach nicht wichtig, aber das liegt wahrscheinlich einfach an meinem mangelnden Selbstwertgefühl. Ich hatte noch nie gute Freunde und mich hat auch nie jemand oft zu sich nach Hause eingeladen, zum Spielen oder so. Auch später nicht. Ich würde gerne mal Zeit mit jemandem verbringen, den ich mag und der mich auch zu mögen scheint, aber Beryll verbringt halt irgendwie lieber Zeit mit anderen Leuten, sie hat schon eine beste Freundin, sie hat einen festen Freundeskreis, was will ich da noch? Ich störe doch nur. Ich hätte so gerne echte Freunde, aber ich weiß nicht, wie ich jemals welche finden will, wenn niemand Intresse an mir hat. Ich bin das kleine traurige Mädchen, ich trinke nicht, ich rauche nicht, ich würde mich selbst manchmal fast als langweilig bezeichnen. Warum komme ich nur nicht selber mit mir klar? Und warum bin ich so anders als alle anderen. Irgendwie jeder scheint irgendwelche besten Freunde zu haben und ich, ich bin irgendwie scheinbar fast allen egal. Als Beryll dann doch noch nach der Schule wie geplant mit mir nach Hause gekommen ist (meine Mutter hatte extra gekocht und ich hatte ihr noch etwas zum Grillen bei unserem Lehrer organisiert) hatte ich ein schlechtes Gewissen. Sie hat sich (für mich irgendwie offensichtlich) sowieso nur gelangweilt bei mir und schön fand sie´s anscheinend auch nicht mit mir Zeit zu verbringen. Es gibt halt irgendwie viel interessantere und wichtigere Leute als mich. Ich fühle mich so allein. Auch beim Grillen habe ich mich innerlich so leer gefühlt. Ich habe allen bei diesem Grillfest vorgeheuchelt, dass alles in Ordnung ist und als dann Beryll nachgehackt hat konnte ich einfach nicht mehr. Es ist immer so anstrengend und die innerliche Leere wird immer größer. Ich dachte Pikachu hätte diese Leere füllen können, aber er konnte mich auch nur kurzzeitig davon abhalten zu glauben, dass ich allen scheißegal bin. Und jetzt, nach seinem Betrug, ist das Loch viel viel größer als davor. Heute in der Schule habe ich weinen müssen, allein weil ich Pikachu und Beryll (die beiden sind befreundet inzwischen, waren mal zusammen als sie 12 waren, das ist aber schon lang vorbei) über einen anscheinend heiß/gutaussehenden Jungen hab reden hörren und wer meine bisherigen Einträge gelesen hat, der müsste wissen, dass Pikachu mich nunmal fast mit einem solcen Typen betrogen hat und mich kurz darauf verlassen hat. Ich konnte einfach nicht mehr. Ich kann nicht so tun, als ib alles in Ordnung wäre, obwohl ich innerlich am zerbrechen bin, das merkt nur niemand. Ich spiele die Rolle meines Lebens und ich muss zugeben , dass ich manchmal selbst von meinem eigenen schauspielerischen Talent begeistert bin. Nur selten merkt jemand, dass das "Gut" auf die frage, wie es mir geht von vorne bis hinten gelogen ist. Nur wenige kennen auch nur annährend die Gründe, warum ich so deprimiert und wütend und unendlich traurig zugleich bin. Einer von ihnen ist Pikachu und ich vermisse ihn. Niemand kann ihn ersetzen, niemand kann mich so glücklich machen wie er, weil ich einfach das Gefühl habe, dass mich nie jemand so verstanden hat wie Pikachu. Und nun habe ich ihn verloren, aber das ist eher ein Thema für eine andere Kategorie.

 Wenn ich ehrlich bin, dann verstehe ich von Freundschaft einfach nichts, ich bin allein und niemand hält mich für die beste Freundinn. Vielleicht bin ich eine gute Bekannte, aber ich habe in letzter Zeit immer das Gefühl, dass ich nie mehr sein würde, dass mich niemand braucht, dass ich niemandem fehlen würde, wenn ich nicht da waäre. Warum schneller laufen, wenn der Bus kommt? Was steht denn noch auf dem Spiel? Mein Leben-ein leider ziemlich geringer Einsatz, den niemand haben will. Kein Typ will mich, keine Freundinn will mich, der einzige Lichtblick war Nephria, nur sind die Wolken über meinem Kopf so dicht, dass mich ihre Lichtstrahlen nicht mehr erreichen. Nephria hat ihren Freund, der ist für sie einfach alles, da kann ich einfach nicht mithalten. Und so werde ich innerlich immer einsamer und die Tatsache, dass ich von Leuten umgeben bin macht die innerliche Leere trotzdem nicht besser. Warum kann ich nicht einfach glücklich sein? Ich weiß warum: Ich denke zu  viel und ich bin viel zu sensibel. Als Beryll heute mit mir und Jenny (einer Mitschülerin) heimgefahren ist, hatte ich den ganzen Weg über das Gefühl, sie könne es kaum erwarten und loszuwerden, weil sie noch zu einer Freundinn, genauergesagt ihrer besten Freundinn, wollte, die übrigens leider auch mal mit Pikachu zusammen war, ihn jedoch leicht (ist untertrieben) vera***** hat. Jedenfalls hat man es gemerkt, dass es ihr sogar zu lange gebraucht hat mich heim zu fahren, sie hat nämlich mit ihrer Freundinn telefoniert, so in der Art: "Ja, sorry, dass ich erst so spät kommen kann, wir mussten noch Annabelle heimfahren,...". Es schien ihr nicht schnell genug gehen zu können mich loszuwerden, kein sehr angenehmes Gefühl, wenn ihr mich fragt... Das einzige was mich auf dieser Rückfahrt davon abgehalten hat zu weinen war der Gedanke an Nephria, die mir etwas Hoffnung gibt, nicht viel, aber zumindest so viel, dass ich nicht 100%ig denke ich habe niemanden auf der Welt. Ihr Freund ist für sie vielleicht gerade das wichtigste, aber sie war immer für mich da, wenn sie es konnte, sie versteht mich und vielleicht habe ich in Nephria endlich die Freundin gefunden, die ich nie hatte und der ich genauso viel bedeute, wie sie mir. Eine Freundschaft ohne Worte, einfach basierend auf gegenseitigem Verständnis, Respekt und Wohlwollen, ohne jetzt allzu kitschig zu klingen. Und jetzt werde ich mal langsam schlafen gehen. Bin ganz schön fertig von heute, das war ein anstrengender Tag. Zu viele Tränen, eine unglaubliche Hitze und ein Zusammenbruch reichen mir für heute.

Gute Nacht/Guten Morgen wünscht euch Belli...

4.7.15 01:08

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