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Veränderungen Teil 3

Unser erstes Treffen Ob man das nun als Date sehen mag ist mir schleierhaft, jedenfalls trafen wir uns in dem Ort, wo ich zur Schule gehe an einem heißen Sommertag. Gemeinsam liefen wir zu einem nahegelegenen Fluss (er trug mir sogar meinen Rucksack, mit dem er zwar s***** aussah, mich aber zugegebenermaßen etwas erfreute und überraschte). Am Fluss angekommen saßen wir lediglich auf den Steinen und redeten, das ging Stunden so weiter und ich hatte irgendwie so langsam das Gefühl, dass wir vielleicht gute Freunde werden könnten, eines Tages. Ein paar Tage nach diesem Treffen war in meiner Heimatsstadt ein Fest, genau an dem Fluss, wo Fabi und ich uns das erste mal ans Ufer gesetzt und über Gott und die Welt geredet und diskutiert hatten. Meine Freundinnen Ruby und Beryll wollten gemeinsam mit mir zu dem Fest gehen und davor traf ich mich noch mit Fabi. Sie stießen so gegen Abend dazu und es wurde ein recht unterhaltsamer und lustiger Abend. Das einzig schlimme: Ruby verschwand mal wieder für kurze Zeit. Beryll und ich waren krank vor Sorge und suchten sie ohne Erfolg. Fabi jedoch stieg extra durch den Fluss auf eine der flachen Inseln, die dank der Hitze entstanden waren, und fand sie schließlich hinter einem Strauch und trug sie durch das Wasser (mit Schuhen) und seine Hose war danach auch alles andere als trocken. Später an diesem Abend küsste ich Fabian, aus einer Art Laune heraus, so etwas habe ich noch nie getan und ich weiß bis heute nicht warum ich mich das getraut habe jedenfalls weiß ich, dass ich es am nächsten Tag bereute, leider. Ich fühlte mich ausgenutzt, irgendwie auch billig oder eher leicht zu haben, va als Fabian mir nicht unbedingt schonend mitteilte, dass er keine Beziehung zu mir möchte, wir können ja Freunde bleiben. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich zu diesem Zeitpunkt schon ein bisschen verknallt war, das muss ich zugeben, obwohl das sonst nicht meine Art ist. Ich denke die Küsse hatten da einen Einfluss auf mich, genauso wie die Aussicht auf eine Ablenkung von Pikachu, meinem Ex. Im Nachhinein ist das eine schlechte Idee gewesen ubd schäbig obendrein, wobei Fabi genau wusste, dass ich nicht wirklich 100%ig über Pikachu hinweg war als wir uns kennenlernten. Es war ihm glaube ich egal zu einem gewissen Teil ausgenutzt zu werden und ich hab ihn ausgenutzt, zumindest zu einem kleinen Teil als Ablenkung, aber ich hatte auch eine Hoffnung auf eine eventuelle längere Beziehung mit ihm sonst hätte ich das alles nie gemacht, das kann ich euch versichern. An einem Morgen nach unseren Küssen, bekam ich von ihm diese Nachricht, woraufhin wir uns trafen: weist du... ich glaube ich war sagen wirs gemein zu dir weil ich angst habe. angst davor noch mehr leuten weh zu tun und mir danach selber den vorwurf zu machen dass ich wieder mal jemand das herz gebrochen habe ohne mir davor selbst darüber bewusst zu sein. und davor will ich dich bewahren. weil ich kenn deine geschichte und ich denke das gleiche wie du darüber. und ich finde du hast jemand verdient der dir das geben kann was du wirklich brauchst. und zwar ehrlichkeit und den willen dir ein guter freund und später ein guter mann zu sein. vllt denk ich da ein bisschen zu weit. aber das ist meine ehrliche meinung und ich finde du hast das recht das zu wissen. weil ich hab dich wirklich gerne. glaub mir und deshalb will ich uns beiden (als freunde) mehr zeit geben uns besser kennen zu lernen. ich hoffe du akzeptierst das. weist du was ich an dir mag? deine ehrlcihkeit. wie du lachst. wie du mir offen alles sagst und wie du mir zeigst dass du mich auch magst. auch wenn es manchmal nur ein lächeln ist das du mir schenkst. das bedeutet so viel für mich. glaub mir. wenn mir etwas viel bedeutet bei einer frau. dann das was du mir in der zeit bis jetzt gegeben hast wo wir uns kennen. ich weis du wachst norgen auf und lächelst wenn du diesen text liest. vllt laufen dir auch ein paar freudentränen über die wangen. ich hoffe einfach du verstehst mich. Nach dieser Nachricht konnte ich ihm irgendwie nicht böse sein und ich wünschte wir hätten es bei einer Freundschaft belassen. Denn als wir uns trafen lief es darauf hinaus, dass wir ein Paar wurden und uns schon wieder küssten. Diesmal hatte ich jedoch nicht das Gefühl nur ausgenutzt zu werden, es war mir so, als hätte er mich nicht länger auf Distanz gehalten und einen Schritt in die richtige Richtung getan, nur leider war die Richtung Rückblickend betrachtet mehr als falsch. Wir waren genau 2 Wochen und 6 Tage zusammen, nicht viel, aber verändert hat sich leider viel. Fabi meinte er hätte sich nicht verändert seit wir zusammen gekommen waren, ich hätte ihn nur besser kennengelernt. Wahrscheinlich war genau dieses kennenlernen, die Veränderungen in unserem Umgang der Grund, wieso ich nach knapp 3 Wochen mit ihm Schluss machte. Er trank viel, respektierte meinen Lebensstil nicht, der sich von seinem weitgehend Unterschied und machte mir Vorwürfe, weil ich Angst um ihn hatte und immernoch habe. Ich machte mir Sorgen er sei vielleicht alkoholabhängig und Rückblickend weiß ich, dass er ein Problem hatte, es sich aber nicht eingestehen kann. Ich machte auch Fehler, ich engte ihn ein, hatte zu hohe Erwartungen, wollte, dass er zum Beispiel mit dem Rauchen aufhört. Alles Gründe, warum Fabi fast so schlagartig wieder aus meinem Leben verschwand wie er eingetreten war. Seit unserer Trennung haben wir uns nämlich nicht mehr gesehen und diese ist immerhin schon mehr als einen Monat her. Die Spuren, die er jedoch in meinem Herzen hinterlassen hat, die bleiben. Hier noch ein kleiner Text zum Abschluss meines Beitrags. Für Fabian. Menschen und Veränderungen. Dieser Mensch, hat meine Sicht auf die Welt und auch auf die Liebe und das Leben verändert. Generell bin ich zu dem Schluss gekommen, dass nicht oder nur selten äußere Begebenheiten unser Leben beeinflussen, vielmehr sind es Erinnerungen und die Begegnungen mit Menschen, die unser Leben lebenswert machen, die uns zeigen, was wir wollen, können oder uns zu Neuem inspirieren. Diese Menschen habe ich schätzen gelernt in letzter Zeit. Auch wenn sie vielleicht nicht immer an deiner Seite sind, so haben sich doch eure Lebenswege gekreuzt, euere Erinnerungen verwoben und eure Herzen verbunden. Vertrauen und Offenheit sind erstrebenswerte Dinge, in guter Gesellschaft zumindest!

30.8.15 22:34

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